Ich weiß …

Ich schreibe dieses Gedicht und weiß,
dass du es nie lesen wirst.

Ich sage die drei berühmten Worte und weiß,
dass du du sie nie von mir hören wirst.

Ich träume von einem Kuss von dir und weiß,
dass du ihn mir nie geben wirst.

Nicht, weil du es nicht willst,
sondern weil du es nicht kannst.

Denn du liebst eine andere.
Und doch wage ich zu hoffen!

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Angst.

Schließe deine Augen und gib mir deine Hand.
Fühlst du wie mein Herz schlägt?
Spürst du es auch oder träume ich nur?

Ich habe Angst davor,
dass du deine Augen öffnest
und mir deine Hand entziehst.

Ich habe Angs davor,
dass du gehst und mich alleine lässt.

Ich weiß ganz genau,
wenn du nicht mehr bei mir bist,
wird mein Herz aufhören zu schlagen –
und ich werde wieder so unendlich alleine sein –
für immer.

Der Funke.

Als wir uns tief in die Augen sahen,
sprang ein kleiner Funke über,
der jedoch genügte,
um unsere Herzen lichterloh zu entflammen.

Dieser kleine, glühende Funke
löste einen Brand in uns aus.

Nichts und niemand kann dieses
mächtige Feuer je löschen oder töten.

Denn diese Flammen sind unaufhaltsam
und lodern immer weiter.

Sie verbrennen alle Ängste und Befürchtungen.

Ein winziger Funke nur schweißte uns zusammen
und verbindet uns für immer.

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Sehnsucht.

Schmerz.
Sehnsucht.
Trauer.
Einsamkeit.

Doch auch Erleichterung und Dankbarkeit.

Schmerz,
dass du plötzlich gingst.

Sehnsucht nach dem,
was vergangen ist.

Trauer um das,
was nicht mehr ist.

Einsamkeit,
weil du nicht mehr bei mir bist.

Doch auch Erleichterung,
dass ich die schöne Zeit mit dir erleben durfte
und für immer in Erinnerung haben werde.

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Unsterblich.

Die Zeit mit dir war unvergesslich.

Jede einzelne Minute habe ich mich von deinen Augen
total verzaubern lassen.

Ich wollte nicht an das Ende denken,
habe die Augen davor verschlossen.

Doch der Tag kam schnell,
an dem es hieß:
„Leb wohl – für immer.“

Ich stieg in den Bus
und warf einen ersten Blick
auf den Ort – unseren Ort.
Wo wir so glücklich waren.

Jetzt sitze ich hier und denke an dich.

Die Tage gehen dahin,
ohne das ich es bemerke.

Wenn ich durch jede Träne,
die ich wegen dir geweint habe,
nur eine kurze Zeit länger leben würde;

ich wäre längst unsterblich.

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